Bioenergie
Als nachwachsender Rohstoff kommt Biomasse in vielfältiger Form zur Energieversorgung zum Einsatz: Ob als Holzhackschnitzel, Holzpellets oder Scheitholz - feste Biomasse findet Einsatz sowohl in kommunalen Liegenschaften, Unternehmen und Privathaushalten.
Biogasanlagen, insbesondere größere Einheiten, befinden sich vielfach fernab von Siedlungsbereichen und Wärmeabnehmern. Biogasanlagen ohne ein ausreichendes Wärmenutzungskonzept arbeiten häufig an der Grenze zur Wirtschaftlichkeit. Um den Ertrag bei der Biogasnutzung zu optimieren, ist es sinnvoll die Energieflüsse zu möglichst ganzjährigen Wärmeverbrauchern zu lenken. Hierfür bieten sich folgende Konzepte an:
- Biogasaufbereitung und Einspeisung als Biomethan ins Erdgasnetz
- Verteilung des Bio(roh)gas zu potenziellen Wärmeabnehmern über Microgasleitungen
- Verstromung des Biogas vor Ort, Transport der Wärme zu Verbrauchern (Wärmenetz) oder Nutzung der Wärme für gewerbliche Zwecke, beispielsweise Trocknung von Klärschlämmen oder Holz
Neben nachwachsenden Rohstoffen fällt Biomasse auch in Form von Reststoffen an. Beispiele hierfür sind insbesondere landwirtschaftliche Reststoffe, Biomasse aus der Landschaftspflege und Bioabfälle.
Weitere Informationen
Energienutzung in der Abfallwirtschaft
Die Transferstelle Bingen bearbeitet im Rahmen von Studien und Konzepten schon seit vielen Jahren Projekte zum nachhaltigen Einsatz von fester und gasförmiger Biomasse. Aufbauend bietet die TSB ein
Qualitätsmanagement Holzheizwerke an.
Publikationen
Simon, Christ: Untersuchung von Biomasse- und Altholz(heiz)kraftwerken



