Unser Angebot

Energiemanagement und -controlling

Das Energiemanagement stellt die vorausschauende, organisierte und systematische Erzeugung, Verteilung und Verwendung von Energie unter ökologischer und ökonomischer Zielstellung dar. Diverse Erfahrungsberichte zeigen, dass mit einem nachhaltigen Energiemanagement die Kosten für Produktion, die Verteilung von Strom, Wärme (Dampf), Kälte, Druckluft, Wasser erheblich reduziert werden können. Neben den finanziellen Motivationen wird ein Energiemanagement auch zunehmend rechtlich gefordert.

Skala

Die kontinuierliche Energiedatenerfassung und –speicherung (Energiecontrolling) erlaubt eine regelmäßige Energiedatenanalyse und –auswertung zur Erschließung dieser Kosteneinsparung. Allein durch die Transparenz und Kontrolle der erfassten Daten sind Einsparungen von rund 3-5 % realistisch.

Die TSB unterstützt Unternehmen bei der Einführung eines Energiemanagements und –controllings. Weiterhin betreut sie den laufenden Betrieb, beispielsweise durch Beratung, Optimierungskonzepte und Unterstützung bei Umsetzung und Anlagenbetrieb.

Energieberatung

Eine erste Energieberatung stellt einen Einstieg in das betriebliche Energiemanagement dar. Hierbei werden in der Regel der bestehende Energieeinsatz geprüft und erste Maßnahmen zur Optimierung aufgezeigt.

Energieflussanalysen

Die Darstellung der Energieflüsse in Unternehmen stellt die Grundlage für Optimierungsmaßnahmen dar. Sei es die Einführung eines Energiemanagements, die Erstellung von Energiebilanzen oder Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen – in Sankey-Diagrammen lassen sich die Ströme an Energie und damit verbundenen Kosten und Emissionen darstellen. Hierdurch werden die Bereiche identifiziert, bei denen aufgrund ihres hohen Energieverbrauchs in erster Linie angesetzt werden sollte um optimale Ergebnisse zu erreichen.

Die TSB erarbeitet Energieflussanalysen in Zusammenarbeit mit den Unternehmen und zeigt hierdurch mögliche Schritte zur Reduzierung des Energieverbrauchs auf. Aufbauend auf der Analyse können detaillierte Konzepte für Einzelmaßnahmen erarbeitet werden.

Anlage

Energiekonzepte

Um tiefer in die Materie einzusteigen und interessante Aspekte näher zu untersuchen und zu bewerten, ist ein Energiekonzept das passende Werkzeug. Ausgehend vom Ist-Zustand wird dabei in Anlehnung an die interne Energiepolitik des Unternehmens eine optimierte Energieversorgung entwickelt. Im Bereich der Gebäudeenergie können dies beispielsweise Standards sein wie Green Building, Zero-Energy-Building oder Passivhäuser. Auch eine Gesamtoptimierung des Energieverbrauchs unter betriebswirtschaftlichen Aspekten kann eine zu betrachtende Fragestellung sein.

Zentrale Punkte des Energiekonzeptes sind hierbei

  • die Ist-Analyse der Energieverbrauchsstruktur, Energieflussanalyse

  • die Entwicklung des Soll-Zustandes (unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen und technischen Umsetzbarkeit),

  • die Bewertung des Soll-Zustandes anhand von Energiebilanzen und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen

  • Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise für eine umsetzungsorientierte Planung

Umsetzungsorientierte Planung

Ist die Entscheidung zur Umsetzung einer Maßnahme getroffen, muss diese im nächsten Schritt geplant werden. Hierbei unterstützt Sie die TSB durch

  • Begleitung der Umsetzung (Qualitätssicherung Energie am Bau)

  • Planungen zur Einführung von Energiemanagementsystemen

  • Zusammenarbeit mit dem zuständigen Planer / Architekten

  • Wissenschaftliche Begleitung bzw. Auswertung der Ergebnisse

Carbon Footprint

Der Carbon Footprint richtet den Fokus auf die Auswirkung von Unternehmen oder Produkten auf das Klima. Bei der Berechnung des Carbon Footprint wird mittels einer CO2-Bilanz verdeutlicht, welche Menge an klimawirksamen Gasen, ausgedrückt in CO2-Äquivalenten, entlang des Lebenszyklus freigesetzt werden. Gleich dem Prinzip der Ökobilanz werden Emissionsquellen und –senken entlang der gesamten Wertschöpfungskette identifiziert und die Emissionsmengen ermittelt. Am Ende steht für ein Produkt, einen Gegenstand, ein Gebäude oder ein ganzes Unternehmen ein Carbon Footprint, der zeigt wie hoch die Klimawirkung durch die Nutzung des Objektes ist.

Der Carbon Footprint weist die größten Emissionsquellen auf und bietet somit die Möglichkeit zur Senkung von CO2-Emissionen. Zusätzlich wird das Bewusstsein für klimawirksame Vorgänge in einem Unternehmen gestärkt.

Der Carbon Footprint wird derzeit auf EU- und Bundesebene noch in Pilotprojekten für große Industrieunternehmen untersucht. Da die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen in kleineren Unternehmen sich von Industrieunternehmen maßgeblich unterscheiden, arbeitet die TSB speziell an den Umsetzungsmöglichkeiten der geplanten ISO-Norm 14067 in KMU (kleine und mittelständische Unternehmen). Hierzu ist ein größeres Forschungsprojekt geplant, welches untersucht, wie die neue ISO-Norm für KMU anwendbar ist. Bereits 2008 wurde für eine Weinkellerei ein Product Carbon Footprint erarbeitet, der die Auswirkungen von Vertrieb und Kellerwirtschaft auf das Klima verdeutlichte.

Energiedesign

Die Bewertung von Gebäuden bei Neubau und Sanierung muss heute viele Parameter einbeziehen. Komplexe Haustechnik und deren Bedeutung für die Nutzung und die Kosten des Gebäudes lassen eine energetische Konzeption immer wichtiger werden. Häufig genügt deshalb ein rein statisches „Konzipieren“ nicht mehr, um das ökologische und wirtschaftliche Optimum im Zusammenspiel der Gebäudetechnik und Bauphysik zu ermitteln.

Für diese Zusammenhänge spricht man vom Energiedesign eines Gebäudes, um zum Ausdruck zu bringen, dass Planer, Architekten und Bauherrn gemeinsam das energetisch optimale Gebäude gestalten, das die geforderten Funktionen richtig erfüllt.

Beim Energiedesign nutzt die TSB ihre Erfahrungen und die neuen Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung. Das Energiedesign integriert auch das Qualitätsmanagement „Energie“ von der ersten Idee über die Planung durch die Bauphase hindurch bis zur Nutzung. Dieses setzt die TSB bereits in verschiedenen Projekten um. Die TSB berät Sie gerne, welche Dienstleistungen auf Ihr Bauvorhaben passen.

 

Energieoptimierung von Produktionsanlagen

Zunehmend fließen Energieaspekte auch in die Planung und Umsetzung von Anlagen ein. Sei es der Einsatz von Effizienzmotoren oder Wärmerückgewinnungen in Produktionsmaschinen oder Querschnittstechnologien. Unsere Arbeit setzt hier bereits bei der Konzeption der Anlagen beim Hersteller an.

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Ihre Ansprechpartner
Dipl.-Ing.(FH)
Nina Rauth
06721 / 98424 - 15
06721 / 98424 - 29
Dipl.-Ing. (FH)
Barbara Schmidt-Sercander
06721 / 98424 - 01
06721 / 98424 - 29
Dipl.-Ing.(FH)
Christian Pohl
06721 / 98424 - 16
06721 / 98424 - 29
Aktuelles

Fachtagung: Gebäudeenergie und Wärmepumpe

am 01.03.2012 an der Fachhoschule Bingen

Fachtagung: "Kommunaler Klimaschutz"

am 09.02.2012 an der Fachhochschule Bingen

Kurzstudie: Energiedorf Münchweiler

- Machbarkeitsstudie und Moderation der begleitenden Akteurs- und Öffentlichkeitsarbeit