Energiewirtschaft
Bei allen Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz von Anlagen oder zur Senkung des Energieverbrauchs steht die Wirtschaftlichkeit als Kriterium für eine Umsetzung im Vordergrund. Bei energiewirtschaftlichen Betrachtungen geht es hingegen um die Teilnahme an unterschiedlichen Energiemärkten sowie deren Bewertung. Strom und Erdgas sind Handelswaren, verteilt auf unterschiedliche Produkte und Märkte. Beispiele hierfür sind der Regelenergiemarkt mit Minuten- oder Sekundärreserveprodukten oder die EEX mit einer Vielzahl von Stromprodukten. Diese Vermarktungswege sind an technische, rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen geknüpft.
Der wesentliche Ansatzpunkt im Bereich der energiewirtschaftlichen Anlagenoptimierung ist die Vernetzung von kleinen Anlagen zu einem Pool - dem virtuellen Kraftwerk: Das virtuelle Regelenergiekraftwerk beispielsweise bündelt frei verfügbare elektrische Leistung (von Erzeugern und Verbrauchern), so dass diese als Minutenreserve vermarktet werden kann. Verwandte Themen sind die Direktvermarktung von Strom aus erneuerbaren Energien oder die Zusatzvermarktungsmöglichkeiten von Strom aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen.
Im Bereich der Energiewirtschaft beinhaltet unser Angebot folgende Themen:
- Konzepte zur Erschließung der Energiemärkte für Energieerzeuger, -verbraucher und -speicher
- Zusatzvermarktungsmöglichkeiten für dezentrale Stromerzeuger durch Verbund im virtuellen Kraftwerk
- positive und negative Minutenreserve mit Notstromaggregaten und BHKW
- negative Minutenreserve mit großen Stromverbrauchern wie Kältemaschinen
- Kommunikationshardware und -software
- Studien zur Direktvermarktung von EEG- und KWK-Anlagen
- Marktuntersuchungen und wirtschaftliche Forschungsarbeiten
- Wissenschaftliche Begleitung von Forschungs- und Feldtests



