Kompetenzzentrum Smart Grids/virt. Kraftwerke
Was ist das Kompetenzzentrum Smart Grids/virtuelle Kraftwerke Rheinland-Pfalz
Die originäre Stromversorgung erfolgt durch Großkraftwerke. Der Anteil dezentraler und im Wesentlichen fluktuierender Stromanlagen in den Stromnetzen steigt in Zukunft weiter an. Aufgrund von teilweise hohen Spitzenlasten können partielle Netzbestandteile in Überlastsituationen gelangen. In der Folge müssen Einspeiseleistungen (auch aus erneuerbaren Energien) reduziert werden. Die Bedeutung der Regelenergie wird somit zunehmen. In diesem Zusammenhang ist eine kommunikative und intelligente Vernetzung von Erzeugern und Verbrauchern erforderlich. Aus der Verschaltung der gesteuerten Flexibilität dieser, ergeben sich neue Vermarktungswege für die Anlage und eine Wertschöpfung für alle nachgeschalteten Marktteilnehmer
Die Transferstelle Bingen wurde vom Land Rheinland-Pfalz betraut, ein Kompetenzzentrum Smart Grids und Virtuelle Kraftwerke zu gründen und die Netzwerkbetreuung zu übernehmen.
Die Mitglieder aus verschiedenen Institutionen der Wirtschaft und Politik sollen marktorientiert diese Themen vorantreiben und die Ergebnisse in jährlichen Großveranstaltungen der Öffentlichkeit präsentieren.
Ziel des Netzwerkes sind die Zusammenbringung und der offene Austausch zwischen Betreibern, Energieversorgungsunternehmen, Herstellern, Verbänden sowie Hochschul- und Forschungsinstituten.
Von der Bündelung unterschiedlichster Akteure wird die Erörterung übergreifender Probleme und die Entwicklung gemeinsamer Lösungen erwartet. Bei der Erschließung der gemeinsamen Märkte unterstützen sich die Partner durch Informationsaustausch.
Im Fokus des Kompetenzzentrums Smart Grids und Virtuelle Kraftwerke Rheinland-Pfalz liegt der Ausbau von heutigen und zukünftigen Technologieentwicklungen für den lokalen Netzausgleich: Smart Grids / Virtuelles Kraftwerk / Regelenergie / Stromspeicher / Steuerung von Nachfrage und Stromangebot. Demand Site Management.


